Einfach zum Nachdenken.....

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Schnee in der Bibel

Wenn wir auch den Eindruck haben, Schnee komme in der Bibel nicht vor - wird er in irgendeiner Form erwähnt, vom Schnee des Libanon, Jer 18,14, über Schnee im Sommer, Spr 26,1, bis zum Versuch, sich mit Schnee zu reinigen, Hiob 9,30.

Wie oft findest du das Wort Schnee?

 

Lösung: insgesamt 24 mal  

2 Mose 4:6 – 4 Mose 12:10 – 2 Samuel 23:20 – 2 Könige 5:27 – 1 Chronik 11:22 – Hiob 24:19/9:30/6:16/37:6/38:22 – Psalmen 147:16/148:8 – Sprüche 25:13/26:1/31:21 – Jesaja 55:10/1:18 – Jeremia 18:14 - Klagelieder 4:7 – Daniel 7:9 – Matthäus 28:3 – Markus 9:3 – Offenbarung 1:14

 

Sich in Dankbarkeit üben

– dafür eignet sich die Geschichte „Die Glücksbohnen“ 

Die Glücksbohnen – gibt es in zahlreichen Varianten

Ich möchte euch von einem schon etwas älteren Menschen erzählen, der es trotz einiger Wehweh­chen und so manchem durchlebten Schicksals­schlag zu Wege brachte, sich jeden Tag seines Lebens zu freuen.

Den Tag begann er stets mit einem guten Frühstück und dann behalf er sich mit einem kleinen Trick: Im­mer, bevor er das Haus verließ, steckte er sich eine Hand voll Bohnen in die rechte Jackentasche.

Er tat dies, um die schönen Momente des Tages bewusst wahrzunehmen und sie besser zählen zu können. Für jede schöne Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel: ein nettes Gespräch im Bus, ein gutes Essen, ein geschenktes Lächeln,

der freundliche Gruß einer Nachbarin, das Zwitschern eines Vogels, das Winken eines Kindes … – für alles, was seine Sinne und seine Seele erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackenta­sche wandern.

Abends saß er dann zu Hause, zündete eine Kerze an und legte die Bohnen aus der linken Tasche fein säuberlich auf den Tisch. Jeden Tag genoss er diese Minuten. Er schaute auf die Bohnen, zählte sie und rief sich all die schönen Augenblicke und Ereignisse des vergangenen Tages in Erinnerung. Das erfüllte ihn mit Dankbarkeit und er schloss den Tag mit einem Dankgebet.

Sogar wenn er nur eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – es hatte sich zu leben gelohnt!

 

Jeder Tag hält seine Geschenke und Kostbarkeiten für uns bereit. Wir müssen nur unseren Blick dafür trainieren und da und dort den Mantel der Selbstverständlichkeit lüften.

Und Sie werden sehen: Diese Suche macht Sie aufmerksamer für das Hier und Jetzt, sie erweitert Ihren Blick und richtet ihn auf die vielen schönen und guten Momente Ihres Alltags.

 

Blick zurück

● Ich schreibe drei Momente des vergangenen Tages, für die ich dankbar bin bzw. dankbar hätte sein können, auf einen Zettel oder in ein Tagebuch.

● Ich spiele alle drei Situationen noch einmal gedanklich durch.

● Sollte eine Person an einer dieser Situationen einen besonderen Anteil haben, bedanke ich mich bei nächster Gelegenheit dafür.

Jeder Mensch ist dazu bestimmt, zu leuchten!

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes! Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, damit andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere. Antrittsrede von Nelson Mandela, 1994

Einfach zum Nachdenken ... • Was kommt mir in den Sinn, wenn ich mir bewusst mache: „Ich bin ein Kind Gottes“? • Wo liegen meine Stärken/mein Licht? • In welchen Ängsten sehne ich mich nach Befreiung?

 

Aus: Texte, die zu denken geben – aus Linzer Bibelsaat Nr. 107/Dezember 2008

Bild: Pfarrbriefservice.de/annekrois

 

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