Katholische Männerbewegung

Informationen

Die KMB ist eine Gliederung der Katholischen Aktion. Unsere Ortsgruppe Leonding hat zur Zeit 62 Mitgliedern. Das  Leitungsteam besteht aus 9 Männern, die das Jahresprogramm erstellt, indem jedes Monat eine Veranstaltung stattfindet.

Angefangen bei Männertag und Maiandacht, über Kegel- und Spieleabend, bis hin zur Fahrzeugsegnung und dem gemeinsamen Pfarrausflug mit der Katholischen Frauenbewegung haben wir ein breit gefächertes Programm.

Die KMB bietet neu zugezogenen Familien bzw. Männern an, in ungezwungener Form in der Gruppe mit zumachen bei Feiern oder verschiedenen Veranstaltungen, sich dadurch zu integrieren und in das Pfarrleben hineinzuwachsen.

Ziel der KMB ist es, den Auftrag der Christen wahrzunehmen und die Männerpastoral weiterzuleben. In der KMB bringen Männer ihre Lebens- und Glaubenserfahrungen ein. In der Gemeinschaft ist uns der Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung Hilfe zu geben für die Bewältigung des Lebens wichtig.

KMB Leitungsteam
Kontakt

Konrad Holoubek
 

Roland Schatzl
 

Gerhard Winkler-Ebner
 

Berichte

Fahrzeugsegnung

Auch heuer fand wieder die Christophorusaktion der MIVA und die Fahrzeugsegnung statt. Die Christophorusaktion stand auch wie in den Jahren davor unter dem Motto, Mobilität ist teilbar. Die Spenden an die MIVA werden verwendet für den Ankauf von Fahrzeugen für Priester, Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern sowie Lehrerinnen und Lehrer in Afrika, Lateinamerika und Asien.
Die Fahrzeugsegnung fand heuer schon zum 16-ten Mal statt und wurde von Pfarrmoderator Alois Balint gespendet. Wir freuten uns, dass auch heuer trotz Corona wieder viele mit ihren Fahrzeugen daran teilgenommen haben. Die Feuerwehr hat in diesem Jahr wieder teilgenommen, und sozusagen die Einsatzorganisationen vertreten.
Ein Dankeschön an alle die zur Fahrzeugsegnung gekommen sind und an die, die bei der Durchführung mitgeholfen haben.

Wir wünschen auch in diesem Jahr allen Fahrzeuglenkerinnen und –lenkern eine gute und sichere Fahrt.
Gottes Segen möge euch auf all euren Wegen begleiten.

Pfarrwallfahrt kfb und KMB

Die Pfarrwallfahrt führte uns heuer nach Niederösterreich in die Benediktinerabtei Stift Altenburg und nach Bad Traunstein. 50 Frauen und Männer waren auf der Fahrt. Die Messe feierten wir in der Stiftskirche Altenburg mit unserem Pfarrer Kurt.
Das Stift Altenburg war ursprünglich eine gotische Klosterkirche, diese wurde dann 1730 zu einer Barockkirche umgebaut. Anfang 2000 wurde mit der Freilegung des Klosters unter dem Kloster begonnen. Diese freigelegten Gebäudeteile konnten wir auch besichtigen
Die Pfarr- und Stiftskirche ist dem Hl. Lambert geweiht.
Bei der Führung durch den Garten der Religionen wurde uns die Bedeutung der Gestaltung und Anordnung der Flächen und Wege erklärt. Wichtig dabei ist auch das Wasser.
Zur Andacht sind wir dann mit dem Bus weitergefahren nach Bad Traunstein. Diese Kirche wurde in den 60er Jahren umgebaut, und an die alte, zu kleine Kirche eine große, moderne Kirche angebaut.
Es war somit auch eine sehr interessante Wallfahrt.
Ein Dankeschön all jene, die an der Wallfahrt teilgenommen haben, und auch denen, die bei der Organisation mitgewirkt haben.

Männertag

„Gib nicht dem Leben mehr Stunden, sondern gib den Stunden mehr Leben.“

Männertag 2018: „Leben in Fülle – eine Spurensuche“

Referent beim diesjährigen Männertag war Mag. Wolfgang Bögl, theologischer Assistent der KMB Linz. Thematisch ging es um folgende Leitfragen:

Was ist ein Leben in Fülle? Was macht ein erfülltes Leben aus? Was gibt unserem Leben Tiefe und Weite, Halt und Sinn? Was bringt uns Menschen zum Aufblühen?

Der Referent näherte sich dieser Frage aus verschiedenen Perspektiven an und stellte dabei auch verschiedene Ansätze und Antwortversuche aus den Humanwissenschaften und aus unserer Geistesgeschichte vor. Einen besonderen Blick hat er in Folge darauf geworfen, was uns die Bibel und unsere christliche Tradition zum Thema „erfülltes Leben“, „Leben in Fülle“ sagen.

Es ist gerade eine besondere Herausforderung für uns in unserer westlichen Welt, einer Welt des materiellen Überflusses, einer Welt der Überinformation. Wir dürfen Fülle wohl eher nicht als einen Mengenbegriff sehen, sondern vielmehr ein Begriff, der etwas über die Qualität sagt.

 

Näher eingegangen ist der Referent auf die biblische Geschichte von der Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mk 10,17b).

Mit dieser Frage wendet sich der Jüngling an Jesus. Wir wissen, wie die Geschichte weitergeht. Jesus fordert, dass er sich von seinem Besitz trennen muss. Da geht der Jüngling traurig weg.

Wenn jemand also ganz in einem Lebenskonzept hängen bleibt, das auf materielle Sicherheit und Absicherung baut, bleibt er gebunden und daher auch unfrei. Er kommt nicht wirklich in Kontakt mit den Lebensverheißungen Jesu.

Vielmehr braucht es ein Herausgehen aus der Komfortzone, es braucht auch ein Aufgeben von Sicherheiten und ungesunden Bindungen, es braucht ein inneres Leer-Werden für die Fülle Gottes („Loslassen befreit!“).

 esus nachfolgen, ein Leben aus dem Glauben hat grundlegend zu tun mit Aufbrechen, Unterwegs-Sein. In-Bewegung-Sein, auch mit einem Loslassen von Vertrautem und von selbst gemachten Sicherheiten. Jesus nachfolgen ist ein Weg in eine größere Freiheit: offen und neugierig an die Dinge herangehen, nichts glauben, man hätte schon alles in der Tasche und wüsste alles bereits. Sich vom Leben überraschen lassen. Die Fragen, die das Leben an uns stellt, lieben lernen.

Es geht also um ein Weit-werden und um ein Offen-werden und dabei die Welt und die Menschen immer wieder mit neuen Augen sehen zu lernen – vielleicht auch mit den Augen Jesu. Leben in Fülle heißt: Teilhabe am Göttlichen.

Unser Leben kann auch dadurch reicher werden, wenn wir unseren Fokus auch auf die Zeit „nach uns“ richten: Was bleibt von uns, wenn wir einmal nicht mehr sind? Was wollen wir der Nachwelt hinterlassen? Worin äußert sich unsere eigene Nachhaltigkeit?

 

Der Weg Jesu ist anspruchsvoll und verlangt uns einiges ab. Aber zugleich ist er – für die, die sich öffnen und darauf einlassen – erfüllend, lebensförderlich und faszinierend. Das konnten insbesondere die Menschen damals an Jesus selbst hautnah erleben. Ihm sahen sie dieses „Leben in Fülle“ an.

Jesus hat vorgelebt und gezeigt, wie heilsam liebevolle Zuwendung und das Anbieten von Nähe und Beziehung sein kann. Es ging ihm immer um die Entfaltung und um das Aufblühen der Menschen. Wenn er etwas gar nicht leiden konnte, dann war das Ausgrenzung: von Armen, von Kranken, von Fremden. Er hat seine ganze Leidenschaft ausgelebt für eine bessere Welt. Was wir mit Sicherheit wissen: sein wichtigstes Anliegen war: Liebe, Versöhnung und Barmherzigkeit in die Welt zu bringen.

Im Mittelpunkt unseres christlichen Glaubens steht also keine große Theorie und kein großes Regelwerk, sondern ganz einfach eine Person, nämlich Jesus Christus. Daher geht es wohl einfach darum, dass wir genau hinschauen auf das, was Jesus uns vorgelebt hat. Und dann zu versuchen, das in unserem Leben und in unseren Alltag mit unseren Möglichkeiten und Talenten zu verwirklichen.

Sein Referat schloss der Referent mit folgendem Zitat von Leo Buscaglia:

Unsere Talente sind das Geschenk Gottes an uns. Was wir daraus machen, ist unser Geschenk an ihn.

Wolfgang Bögl, Konrad Holoubek

 

Perlenabend

Im November folgten neun Teilnehmer/innen der Einladung zum Perlenabend. Auseinandergesetzt haben wir uns mit der Perle der Gerechtigkeit. Es tat gut, sich in einer entspannten Atmosphäre mit einem Thema zu beschäftigen.

 Die KMB-Perlenkette lädt mich ein, den Alltag für einen Moment zu unterbrechen, und bei mir selber „einzukehren“. Oft bin ich mir gar nicht klar, wie es mir gerade geht. Jedoch wenn die Finger die Perlen der Kette ertasten, können sich Pulsschlag und Atem beruhigen. Beim Betrachten der Perlen gewinne ich ein Stück Zeit für mich. Das kann mir helfen, zu mir selbst zu finden, zu anderen Menschen, zu Gott. Die Perlen regen an, sich kreativ und sinnlich mit seinem Leben und seinem Glauben auseinander zu setzen – mit Händen, Herz und Verstand.

 Es werden noch weitere Perlenabende stattfinden.

Leseabend - "Und wer bist du"

„Und wer bist du? fragte das Menschenkind“ war der Titel der Lesung von und mit Martha Kindsthaler. Marte KIND, wie sie sich mit ihrem Künstlernamen nennt, hat die Zuhörer/innen dieser Lesung mitgenommen durch die feinfühligen Texte, geprägt von einem ausgewogenen Gebrauch der Wörter. In 5 Trilogien hat sie vom Menschenkind erzählt, das unter anderem „Die Vielfalt“, „Die Liebe“, „Das Leben“, „Die Stille“, „Die Unsicherheit“, … und nicht zuletzt „Den Moment“ trifft und im Gespräch mit ihnen versucht, sie zu verstehen.
Petra LUPE hat als bildende Künstlerin die Bilder zu den Texten vorgelegt. Im Entstehungsprozess des Buches sind einmal Texte zu ihren Bildern entstanden, ein anderes Mal Bilder zu den Texten von Martha Kindsthaler. Während der Lesung hat Petra Lupe in aller Bescheidenheit und Ruhe das betreffende Bild zum Text präsentiert, um es danach wieder wegzustellen und Platz für das nächste zu machen.
Joachim Gräser am Klavier unterstrich die Stimmung der Texte mit einfühlsam nachklingenden Melodien, manchmal nur Harmonien oder einzelnen Tönen, gleichzeitig ließ er damit jedes Mal wieder eine freudige Erwartung auf den nächsten Text entstehen.
In den nachfolgenden Gesprächen bei der Agape im Foyer des Michaelszentrums hat man herausgehört, dass alle von der Lesung und der Darbietung begeistert waren – ein Erleben mit vielen Sinnen!
Auf diesem Wege danken wir allen, die zu diesem Leseabend gekommen sind und dabei waren.
Vor allem aber danken wir Martha Kindsthaler, Petra Lupe und Joachim Gräser für einen ganz besonderen Abend.

PS: Erstehen kann man das Buch zum Preis von € 19,50 direkt bei Martha Kindsthaler (0664/400 53 45), auf Bestellung im Buchhandel, oder im kleinen aber feinen Geschäft „s’Fachl“ am oberen Hauptplatz in Linz/Eingang Klosterstraße. 

Futterhaus basteln

Auch heuer im Herbst hat die KMB Jungväter mit ihren Kindern eingeladen, Meisenfutterknödelstationen zu basteln.  Eifrig waren die kleine Schar an Vätern und Kinder dabei. Es wurde geschliffen, geschraubt, gehämmert und lackiert. Vier Modelle standen  zur Auswahl, die sich im Vorversuch schon bewährt hatten. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Motivation und Einsatz die Kinder bei der Arbeit sind.