Sakramente

Gott zeigt sich in Zeichen und ganz besonderes in den Sakramenten.

Allgemein

Hier gibt es alle Informationen über Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehe, Buße/Beichte und Krankensalbung.

Taufe

Das grundlegende Sakrament aller christlichen Religionen ist die Taufe.

In der Taufe werden wir in die  Gemeinschaft der Kirche aufgenommen und mit dem gekreuzigten und auferstandenen Christus verbunden. Eltern und Paten versprechen ihre Kinder im Glauben zu erziehen.

 

Vorbereitung auf das Sakrament der Taufe in unserer Pfarre

- Teilnahme an einer Taufeltern/Taufpaten-Stunde: Information und Gespräch über die Taufe und Sakramentenverständnis (Anmeldung im Sekretariat mit Angabe der Teilnehmeranzahl)

- ein Taufgespräch mit dem Taufspender/in mit Vorbereitung der Tauffeier

- Tauffeier: Die Taufe ist einerseits ein Fest der Familie, besonders aber auch der Pfarrgemeinde. Deshalb haben in unserer Pfarre Gemeinschaftstaufen Tradition und sind erwünscht.

In der Fastenzeit sind keine Tauftermine.

 

Benötigte Dokumente: 

  • Geburtsurkunde des Kindes,
  • Trauungsschein der Eltern,
  • Standesamtliche Heiratsurkunde der Eltern,
  • Foto des Kindes (für Taufbaum in der Kirche).

Informationen für die Taufaufnahme:

  • Beruf der Eltern,
  • Eltern der Kindesmutter, Eltern des Kindesvaters,
  • Wohnort, Beruf, Geburtsdaten, Stand (ledig, verh.) der Patin/des Paten.

 

 

Die Tauffeier

Die Taufe kann sowohl innerhalb wie außerhalb eines Gottesdienstes gespendet werden. 

Wird die Taufe außerhalb eines Gottesdienstes gespendet, so findet sie auch als liturgische Feier statt. Nachdem der Täufling mit dem Kreuz bezeichnet worden ist, werden Lesungen vorgetragen, etwa das Evangelium von der Taufe des Herrn. Da der Täufling in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen wird, werden die Heiligen in der Allerheiligenlitanei um ihre Fürbitte angerufen. Dem Bekenntnis des christlichen Glaubens geht die Absage an den Satan und das Böse voran.

Es wird nun das Sakrament der Taufe gespendet: Das Kind wird dreimal mit Wasser übergossen, und der Taufspender spricht „N., ich Taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,“ dem ein Loblied (Großer Gott wir loben dich) folgt.

Die Salbung mit Chrisam verweist auf den Christus-Namen sowie auf die Salbung der Könige, Priester und Propheten und stattet die Getauften mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes aus. Es handelt sich nicht um das Sakrament der Firmung, dennoch dient der Ritus als Vorausdeutung der Firmung.

Danach wird ein weißes Kleid (das Taufkleid) überreicht, das die unschuldige Reinheit des in der Taufe von allen Sünden Befreiten symbolisiert, der in der Taufe Christus „angezogen“ hat. Der Brauch, eine Taufkerze zu entzünden und zu überreichen, verweist auf das Gleichnis der klugen Jungfrauen, die dem Herrn mit einer Lampe entgegengehen.

Taufe in der Osternacht.

Ursprünglich war die Osternacht der einzige Tauftermin in der Kirche. So wie Christus durch seine Auferstehung das Leben neu geschaffen hatte, traten die (erwachsenen) Täuflinge in der Osternacht in ihr neues Leben als Kinder Gottes ein. Die Taufbewerber hatten sich über lange Zeit vorzubereiten und wurden während der Fastenzeit besonders intensiv im christlichen Glauben unterwiesen. In der Osternacht wurde dann diese - sogenannten Katechumenen - vor der ganzen Gemeinde getauft. Die darauffolgende Woche trugen sie dann ihre weißen Taufkleider. Deshalb heißt der Sonntag nach Ostern bis heute "Weißer Sonntag". Mit der Einführung der Kindertaufe änderte sich diese Praxis. Die Christen feiern in der Osternacht die sogenannte Tauferneuerung, bei der sie jedes Jahr ihr Taufversprechen erneuern. Wir würden uns aber sehr freuen, einem oder mehreren Kindern die Taufe in dieser besonderen Nacht zu spenden.

 

Taufbaum

Nun haben auch Fotos von unseren Täuflinge einen Platz in der Kirche.

Jungschar- und Ministrantengruppenleiter/innen haben an einem Wochenende den Baum gefertigt. Finanziert wurde der Baum mit dem Erlös des Pfarrcafes des Kinderliturgiekreises.

Erstkommunion

Nach der Taufe ist die Erstkommunion ein weiterer Schritt zur Aufnahme in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche.

In der Erstkommunion dürfen die Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott erfahren. Jesus versammelt seine Kinder zu einem Festmahl. Er wählt die Zeichen des Lebens und der Freude dafür: Brot und Wein.

Danach erfolgte der Beginn in Tischrunden. Tischmütter und Tischväter übernehmen dabei die Aufgabe, einige Kinder in einer Gruppe auf ihrem Weg zum großen Fest zu beglei-ten. Dazu gibt es Unterlagen und Materialien und werden durch die Pfarre unterstützt.
Die Arbeit der Tischeltern mit und für die Kinder kann dabei auch zu einer Vertiefung des eigenen Glaubens führen, ist doch diese Aufgabe damit verbunden, ein Zeugnis für den eigenen Glauben abzugeben.

Die Erstkommunion selbst wird wie in den vergangenen Jahren am Sonntag nach Ostern, gefeiert.

Seit mehreren Jahren gibt es vom Elternverein organisierte Feiergewänder für die Erstkommunion. Sie werden vom Elternverein gegen eine Reinigungsgebühr verliehen. Bei der letzten Erstkommunion haben sich die Tischmütter dafür ausgesprochen, dass eigentlich alle Kinder solch ein Feiergewand tragen sollten. Das weiße Kleid ist einerseits Erinnerung an die Taufe und andererseits drückt es aus, dass wir in gleicher Weise von Gott angenommen und geliebt sind. Wir laden Sie ein, dieses Angebot anzunehmen.

Firmung

Der Geist Gottes wird im Sakrament der Firmung ausdrücklich und verbindlich den Jugendlichen zugesagt. Die zentralen Worte und Zeichen sind die Salbung mit Chrisam auf die Stirn unter Auflegen der Hand und die Worte "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Durch diese Worte und Zeichen, durch das Gebet der versammelten Gemeinde und durch die Handauflegung des Paten kann dem oder der Jugendlichen erfahrbar werden:

  • Gott ist dein Halt, du darfst ihm trauen.
  • Dir ist der Geist Gottes zugesagt. Wenn du sein Wirken zulässt, wird das dein Leben prägen.
  • Du bist mit hineingenommen in die Gemeinschaft der Menschen, die in ihrem Leben diesem Geist Gottes Raum gegeben haben.
  • Du hast einen Auftrag, eine Aufgabe, du trägst Verantwortung, wie das gehen kann, lässt sich an der Person Jesu Christi ablesen.

 

Firmvorbereitung

Überlegst du, dich firmen zu lassen?

In der Firmvorbereitung geht es darum, dir mit anderen Jugendlichen, deinem Paten/deiner Patin Gedanken über den Glauben zu machen und herauszufinden, wie der Heilige Geist wirkt und was er für dich bedeutet. Das Sakrament der Firmung ist eine große Chance für dich, dir für deinen Lebensweg Stärkung und Ermutigung zu holen und Glaubensfunken überspringen zu lassen.

Alle in unserer Pfarre gemeldeten Jugendlichen bekommen im Oktober alle notwendigen Informationen über die Firmvorbereitung samt Anmeldeformular zugeschickt.

Jugendliche aus anderen Pfarren bitten wir, sich in der eigenen Pfarre zur Firmvorbereitung anzumelden, da es uns sinnvoll erscheint, die eigene Pfarre näher kennen zu lernen.

Firmalter:

In unserer Pfarre müssen die Firmkanditat/innen für die Aufnahme in die Vorbereitung zur Firmung mindestens das 14. Lebensjahr erreicht haben (Stichtag 31. August im Jahr der Firmung) oder die 4. Klasse Hauptschule/AHS besuchen.

 

Firmtermin: 4. Juni 2022

Firmanmeldung für 2022 – 

Hier der Brief an die Firmlinge

Hier das Anmeldeformular

 

Ehe/Trauung

Bei der Trauung spenden die Brautleute vor versammelter Gemeinde und vor Gott einander das Sakrament der Ehe und versprechen einander Liebe und Treue zu halten. Der Priester oder Diakon bestätigt den Ehebund.

Eine kirchliche Ehe soll nicht zu schnell geschlossen werden und es ist ein Ehevorbreitungskurs notwendig. Dieser kann auch schon ein Jahr vor der Hochzeit besucht werden.

Die kirchliche Hochzeit soll mindestens 5 Monate vor dem geplanten Termin in der gewünschten Trauungskirche angemeldet werden.

Das Trauungsprotokoll ist beim Wohnsitzpfarrer der Braut oder des Bräutigams zu machen. 

Was benötige ich bei der Anmeldung einer Trauung im Pfarramt?

(mindestens 1/2 Jahr vorher)

  • Standesamtliche Heiratsurkunde (spätestens vor der kirchlichen Trauung)
  • Geburtsurkunden vom Brautpaar
  • Geburtsurkunde von Kindern (wenn vorhanden)
  • Besuch des Ehevorbereitungskurses (Kursangebote unter: Ehe.wir.heiraten)
  • Gebührenpflichtig

Ehejubilare

Jedes Jahr feiern wir einen Gottesdienst mit den Ehejubilaren (25, 50 und 60 Jahre), die mit den Donautalern und  Goldhauben mitgestaltet werden.

Beichtgelegenheit und Aussprache

In unserer neuen Pfarrkirche haben wir einen Beicht- und Ausspracheraum. In diesem Raum kann man das Sakrament der Versöhnung empfangen oder eine einfache Aussprache halten.

Nützen Sie die Gelegenheit zu einem Gespräch und dem Empfang des Bußsakramentes.

Krankensalbung

Das Sakrament der Krankensalbung ist in ganz besonderer Weise ein Sakrament der Liebe und Barmherzigkeit Gottes, das uns hinführen soll zu Ihm, sowie Frieden bringen und Freude sein soll in unserer Not und Einsamkeit.

Die biblische Grundlage für die Krankensalbung finden wir im Jakobusbrief (5, 13-15). Dort wird die Gemeinde aufgefordert, für die Kranken zu beten und sie mit Öl zu salben. Das II. Vatikanische Konzil hat die Bedeutung und Größe dieses Sakramentes erneut aufgezeigt und eindeutig festgestellt, dass die Krankensalbung ein Zeichen christlicher Hoffnung ist.

Sie soll jedem kranken Menschen, nicht erst in Lebensgefahr, Hilfe bieten, die Tage der Krankheit sinnvoll zu nützen.

Rufen Sie den Priester rechtzeitig zur Krankensalbung; dann verliert dieses Sakrament sicher allmählich den Beigeschmack einer Todesweihe. Das eigentliche Sterbesakrament ist die Wegzehrung.

Die Krankensalbung kann man zweimal im Jahr empfangen – auch bei schwererer gleich bleibender Krankheit.

Die SeelsorgerInnen bitten um die Meldung von kranken und alten Menschen, um sie zu besuchen oder auch um die Krankenkommunion zu bringen. KommunionspenderInnen sind berechtigt, Kranken die Kommunion zu bringen.

Im Zentrum für Betreuung und Pflege Leonding feiern wir zweimal im Jahr das Sakrament der Krankensalbung.

In der Pfarrkirche haben wir einmal jährlich, einen Krankensonntag, wo auch die Möglichkeit geboten wird, das Krankensakrament zu empfangen.

Krankenkommunion

Pfarrangehörigen die den Gottesdienst nicht mehr besuchen können, weil sie krank sind oder aus einem anderen Grund, bringen wir gerne die Kommunion. Im Gebet und Gespräch wollen wir Trost und Freude spenden. Kommunionwunsch bitte in der Pfarrkanzlei anzumelden.